Bei der Messerattacke an einer Spandauer Grundschule hat offenbar eine Mitschülerin dem Opfer durch beherzte Erste Hilfe das Leben gerettet. Sie soll die stark blutende Wunde am Hals des Jungen fest zugedrückt haben. „Das war toll, wie das Mädchen gehandelt hat. Sie war mutig und hat es richtig gemacht“, sagt Dr. Henrike Rohlfing, die Leitende Oberärztin an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Denn die Mitschülerin habe sich nicht nur um die Verletzung gekümmert, sondern insbesondere auch noch Hilfe geholt.