Medizin

Neue OP-Technik in Berlin: Dieser Roboter operiert Wirbelsäule und Gehirn

Das Krankenhaus im Friedrichshain nutzt Satellitentechnik, um Eingriffe präziser zu machen. Diese Vorteile soll das den Patienten bringen.

Professor Sven Kantelhardt demonstriert den neuen OP-Roboter von Vivantes: Bald soll er bei Gehirn-OPs eingesetzt werden.
Professor Sven Kantelhardt demonstriert den neuen OP-Roboter von Vivantes: Bald soll er bei Gehirn-OPs eingesetzt werden.Christian Schwager/Berliner Zeitung

An einem Donnerstag ist Claudia Fabich am Rücken operiert worden. Die Wirbelsäule musste versteift, dazu einige Schrauben eingesetzt werden. „Am Sonnabend konnte ich schon wieder Treppen steigen“, sagt die Berlinerin. Und am Montag verließ sie wieder das Krankenhaus im Friedrichshain. „Ich hatte am Anfang noch ein wenig Wundschmerz, aber sonst war ich beschwerdefrei“, sagt Claudia Fabich.

Im Februar hat sie den Eingriff vornehmen lassen. Jetzt ist sie in das Klinikum zurückgekehrt, weil der landeseigene Vivantes-Konzern das Gerät der Öffentlichkeit präsentiert hat, mit dessen Hilfe Claudia Fabich operiert wurde: ein Roboter namens „ExcelsiusGPS“. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der bisher inzwischen vielerorts in Deutschland eingesetzten Technik. Im Dominikus-Krankenhaus in Reinickendorf arbeiten die Chirurgen zum Beispiel schon seit 2023 mit der Vorläuferversion.

Berliner Zeitung

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