Wer am Samstagvormittag in der Mall of Berlin eigentlich nur nach Socken für den Onkel oder einer letzten Packung Zimtsterne suchte, fand sich plötzlich in einem Science-Fiction-Film wieder. Zwischen glitzernden Weihnachtskugeln und genervten Ehemännern stand Optimus, der humanoide Roboter von Tesla, und tat das, was man von einer milliardenschweren Hochtechnologie-Maschine eben erwartet: Er verteilte Popcorn. Die Aktion markiert den ersten offiziellen Auftritt des Roboters in Deutschland und lockte Scharen von Neugierigen an, die sich bereits ab 10 Uhr morgens vor dem Tesla-Store drängelten.
Während menschliche Promoter oft mit der Begeisterung einer leeren Autobatterie Flyer verteilen, schaufelte Optimus den gepoppten Mais mit einer Präzision in die Tüten, die jeden Kinomitarbeiter vor Neid erblassen ließe. Die Kinder staunten, die Erwachsenen zückten die Smartphones, und die Tauben vor der Mall dürften sich bereits auf eine neue Ära der Krümelversorgung freuen. Doch hinter dem metallischen Antlitz des Roboters verbirgt sich eine Geschichte voller PR-Pannen, die in der Fachwelt hitzig diskutiert wird.

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