Kriminalität

Kriminologe über zunehmende Schießereien in Berlin: „Es geht um Geld“

Die Kriminalität in Berlin beschäftigt immer mehr die Politik. Einer der Gründe: der vermehrte Einsatz von Schusswaffen. Was für Netzwerke stecken dahinter?

Polizei im Wrangelkiez: Besonders in den sogenannten Problemvierteln zeigt die Polizei Präsenz.
Polizei im Wrangelkiez: Besonders in den sogenannten Problemvierteln zeigt die Polizei Präsenz.Jürgen Held/IMAGO

Es wird scharf geschossen in Berlin. Fast jede Nacht. In der Hermannstraße in Neukölln gaben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag Schüsse auf ein Lokal ab. Seit Beginn des Monats kam es zu neun Taten, oft mit schwer verletzten Opfern. Eine Entwicklung, die im vergangenen Jahr ihren Anfang nahm. Ein Blick in die Statistik belegt: Bei 1119 Straftaten spielten Schusswaffen eine Rolle, in 515 Fällen wurden sie auch eingesetzt. Bundesweit ist Berlin damit führend.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar