GKV in der Krise

Krankenkassen schlagen Alarm: Ausgaben steigen auch 2026 weiter

Der Verband der Ersatzkassen rechnet mit GKV-Ausgaben von 370 Milliarden Euro, die Zusatzbeiträge steigen weiter. Das sind die Kostentreiber.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will mit Reformen die Ausgaben der GKV senken.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will mit Reformen die Ausgaben der GKV senken.Fabian Sommer/dpa

Die Krise der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) spitzt sich zu. Jetzt schlägt der Verband der Ersatzkassen (vdek) Alarm. Seinen Prognosen zufolge wird die Lücke zwischen Ausgaben der GKV und den Beitragseinnahmen immer größer. Für das abgelaufene Jahr rechnet der vdek mit einer Differenz von 68,9 Milliarden Euro und für 2026 mit 81,5 Milliarden. Die Ausgaben dürften ein Rekordniveau von knapp 370 Milliarden Euro erreichen, nach mehr als 346 Milliarden im Vorjahr.

Berliner Zeitung

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