Islamismus

Kopftuch ab neun: Berliner Senat fördert Islamisten-Kita in Neukölln mit 4,2 Millionen Euro

Ein Verein bekommt Geld für eine Kita, trotz mutmaßlicher Verbindungen zu einem Ayatollah, der Sex mit Kindern rechtfertigt. Das Geld ist verloren, die Kita wird kommen.

Der Neubau an der Harzer Straße in Berlin-Neukölln
Der Neubau an der Harzer Straße in Berlin-NeuköllnAndreas Kopietz/Berliner Zeitung

An der Harzer Straße, schräg gegenüber einer Schule, befindet sich ein unscheinbares Haus mit Spitzgiebel. Dahinter ist eine große Baustelle, auf der ein riesiger Betonklotz als Rohbau steht. „Hier entsteht eine Kindertagesstätte mit 188 Plätzen“, heißt es auf dem Baustellenschild, auf dem groß das Logo der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie prangt. Das weckt Vertrauen.

Doch inzwischen hält sich die Freude im Bezirk und in den Berliner Verwaltungen über das Großprojekt in Grenzen. Denn der Verdacht besteht, dass schiitische Islamisten mit Verbindungen in den Iran hier Kinder indoktrinieren wollen. Trotzdem fördert der Berliner Senat den Neubau mit 4,2 Millionen Euro Steuergeld. 3,5 Millionen sind bereits abgeflossen. Und die Chancen stehen schlecht, dass der Senat dieses Projekt verhindern kann oder sein Geld zurückbekommt, das unter der damaligen SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres zugesagt wurde.

Berliner Zeitung

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