Weniger Bürokratie, mehr Tempo

Masterplan gegen den Brücken-Kollaps liest sich wie eine Abrechnung mit der Berliner Politik

Eine verstörende Analyse und zehn Empfehlungen: Ein neues umfangreiches Senatspapier zeigt Wege aus der Misere auf. Die Experten sparen nicht an Kritik.

Eine von vielen Problembrücken: Ein Teil der Mühlendammbrücke in Mitte wurde bereits abgerissen. In diesem Jahr soll die zweite Hälfte folgen. In dem Spannbetonbauwerk von 1968 wurde rissgefährdeter Hennigsdorfer Spannstahl verbaut.
Eine von vielen Problembrücken: Ein Teil der Mühlendammbrücke in Mitte wurde bereits abgerissen. In diesem Jahr soll die zweite Hälfte folgen. In dem Spannbetonbauwerk von 1968 wurde rissgefährdeter Hennigsdorfer Spannstahl verbaut.Peter Meißner/imago

Zahlen, Daten, Fakten – und zehn Handlungsempfehlungen. Der neue Masterplan Brücken zeigt auf, wie Berlins Infrastruktur aus der Misere kommen könnte. Doch das umfangreiche Papier, das die Verwaltung von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) jetzt mit einiger Verspätung  fertiggestellt hat und der Berliner Zeitung vorliegt, lässt sich auch auf andere Weise lesen: als Hilferuf. Inzwischen liegt der Masterplan  den anderen Senatsverwaltungen zur Mitzeichnung vor.

Berliner Zeitung

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