Die Bebauung grüner Innenhöfe ist in Hellersdorf seit Jahren ein Ärgernis. Bäume weg, Beton auf der ehemaligen Blumenwiese – es kann schnell gehen, wenn die Baugenehmigung erteilt ist. Dann stehen Wohnblöcke, wo einst Grün zu sehen war.
Nicht weit entfernt vom Kienberg, mit seinem Park und der Seilbahn, steht Heike Fidorra im Innenhof ihres Riegels, der an ein kleines Waldstück erinnert. Umgeben von Sechsgeschossern stehen in der Luzinstraße elf kahle Bäume in der Sonne. Man hört Vogelgezwitscher. Ein Eichhörnchen huscht vorbei. „Ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass hier auf einmal neue Blöcke stehen“, sagt die 56-Jährige, die zwei kleine Hunde ausführt. Es sind Shih Tzus, Irmi und Isabella. Fidorra zeigt ins Rund. „Zu DDR-Zeiten, wo das gebaut wurde, haben die sich dabei was gedacht.“ Zum Beispiel bei der „Belüftung“.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
