Warum so kalt?

Glatteis draußen, Heizung drinnen kalt: Viele Grüße vom Murmeltier

Wenn die Gehwege spiegelglatt sind und die BVG schwächelt, bleibt man am besten zu Hause. Blöd nur, wenn dann auch noch die Heizung ausfällt.

Als die Lavalampe schlappmachte, wurde es noch kälter – und dunkler.
Als die Lavalampe schlappmachte, wurde es noch kälter – und dunkler.Jacob Rollins/unsplash

Als ich am Montag dieser Woche, dem 2. Februar 2026, gegen 8 Uhr erwachte, ahnte ich nicht, dass mir ein sehr spezieller Tag bevorstand. Mit einer Tasse Kaffee setzte ich mich an den Küchentisch, klappte meinen Laptop auf und blickte aus dem Fenster: grauer Himmel, Schnee und Glatteis, wie gehabt. Auf der Hochbahntrasse der U2 fuhr ein seltsam altertümlicher Zug mit roten und gelben Wagen vorbei, ohne Fahrgäste. Kurze Zeit später kehrte er zurück.* Sonst keine U-Bahnen. Die BVG streikte.

Ich richtete mich auf einen ruhigen Tag im Homeoffice ein. Nur eines störte: Die Heizung wurde nicht warm. In der Wohnung herrschten klamme 18 Grad Celsius. Ein kurzer Check mit den Nachbarn ergab: Das gesamte Haus war kalt. Der Anrufbeantworter des Hausmeisters teilte gut gelaunt berlinernd mit, jener befinde sich ab just diesem Tage im Urlaub, man möge seinen Vertreter kontaktieren. Doch auch der war verreist.

Berliner Zeitung

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