Bildung

Grönland ist verkauft und der IS besiegt: Berliner Gymnasiasten machen Weltpolitik

Schüler lernen, wie schwierig es ist, internationale Probleme zu lösen. Organisator des Planspiels ist die Bundeswehr. Wir haben zugeschaut.

Werden sich Russland, Arabien und Amerika verbünden? Schüler des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums beim Planspiel der Weltpolitik.
Werden sich Russland, Arabien und Amerika verbünden? Schüler des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums beim Planspiel der Weltpolitik.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist besiegt. Eine Militärallianz aus Russland, China und Arabien unter Führung der Amerikaner hat es letztlich geschafft. Zunächst hatte man noch versucht, zu verhandeln – mit Terroristen! Doch das erwies sich als aussichtslos.

Internationale Konflikte sind oft komplizierter und schwieriger zu lösen, als man denkt. Diese Erkenntnis gewannen Berliner Gymnasiasten in diesem Monat. In der Heimvolkshochschule am Seddiner See in Brandenburg verbrachten die Politik-Kurse des Marzahner Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums fünf Tage bei einem Planspiel. Bei diesem simulierten sie internationale Politik. Insgesamt 15 Schülerinnen und 24 Schüler der Klassenstufe 11 schlüpften von Montag bis Freitag in die Rollen von Staatsoberhäuptern, Ministerinnen und Ministern, internationaler Organisationen, der Weltbank und der Weltpresse.

Berliner Zeitung

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