Glatteis in Berlin

Dill, Essig und Sicherheit: Warum Berlin beim Winterdienst auf den Spreewald setzen sollte

Berlin diskutiert über die Lockerung des Streusalz-Verbots. Senatorin Ute Bonde fordert Ausnahmen für extreme Glätte. Doch es gibt eine ökologische Alternative aus Bayern: recyceltes Gurkenwasser.

Ist Gurkenwasser der Durchbruch bei der Bekämpfung winterlicher Straßenglätte?
Ist Gurkenwasser der Durchbruch bei der Bekämpfung winterlicher Straßenglätte?Hammerschmidt/dpa

Der Berliner Winterdienst steht vor einer Zerreißprobe zwischen ökologischem Anspruch und notwendiger Verkehrssicherheit. Während die Stadt unter eisigen Temperaturen zittert, hat Mobilitätssenatorin Ute Bonde eine politische Debatte angestoßen, die das strikte Tausalzverbot lockern könnte. In einer aktuellen Mitteilung bittet sie das Parlament, die gesetzlichen Grundlagen für eine ausnahmsweise Verwendung von Salz bei extremer Glätte zu schaffen. Vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Senioren soll so ein sicheres Vorankommen gewährleistet werden.

Doch während die Politik über die Gefahren für Straßenbäume und das Grundwasser diskutiert, bietet ein Blick nach Bayern eine technische Alternative, die Umweltschutz und Sicherheit versöhnen könnte: das Recycling von Gurkenwasser.

Berliner Zeitung

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