Die Deutschen lassen den Geldbeutel zu und versuchen jetzt schon hauptsächlich im Energiebereich zu sparen. Das kann man übertrieben finden, schließlich kommt die kalte Jahreszeit erst und keiner weiß, wie sich die Lage bis dahin entwickelt.
Man kann es aber auch weitsichtig finden, denn Gas- und Stromversorger haben schon vor Wochen eindrücklich davor gewarnt, dass sich die Kosten für Gas und Strom vervielfachen werden. Auch Berlin hat reagiert und strahlt nun viele lokale Sehenswürdigkeiten in der Nacht nicht mehr an. Das ist sicherlich ein trauriges Bild, vor allen Dingen wenn die Tage wieder kürzer werden. Keine Frage: das in der Dunkelheit illuminierte Brandenburger Tor beispielsweise hat etwas Festliches und in diesen Tage der Unsicherheit auch etwas Tröstliches.
Aber ganz ehrlich: die dekorative Beleuchtung von Gebäuden ist nun wirklich ein Luxus, den man sich in guten Tagen gönnen kann, und selbst dann ist diese Form der Energieverschwendung ein Thema, das diskutierbar ist.
Touristisch relevante Ereignisse
Und trotz der Energiesparmaßnahmen soll nun des alljährliche „Festival of Lights“ stattfinden, das teilte der Senat auf eine CDU-Anfrage mit. Das Festival sei eine privatwirtschaftliche Veranstaltung und unabhängig vom Berliner Senat.
So kann man sich natürlich auch positionieren. Immerhin, so der Senat, seien das „Festival of Lights“ und auch „Berlin leuchtet“ touristisch relevante Ereignisse, die zur Attraktivität Berlins in der dunklen Jahreszeit beitragen würden.


