Der Mauerpark ist zweigeteilt: Auf der einen Seite jene, die Erholung suchen, joggend die Grünfläche queren und Familien, die mit dem Nachwuchs auf dem Spielplatz herumtollen. Auf der anderen Seite verhindern besonders gesicherte Bauzäune nicht nur die freie Wegwahl beim Spaziergang, sondern auch den Blick auf ein Stück DDR-Architektur und Sportgeschichte.
Denn wo früher bunte Sitzschalen in Rot, Gelb und Türkis um die Laufbahn leuchteten, DDR-Fußball-Geschichte geschrieben wurde, arbeitet sich seit geraumer Zeit schweres Baugerät durch die Vergangenheit. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, jahrzehntelang eine eigenwillige Mischung aus DDR-Sportarchitektur, Kiezfläche, Fußballort und Großveranstaltungsarena, wird zerlegt, dem Erdboden gleichgemacht.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
