Interview

„Deutschland ist für mich ein Flip-Flop“: Jorge González über sein Heimatgefühl

Der TV-Star spricht über sein Leben in Deutschland. Und er beantwortet die Frage, was schlimmer ist: toxische Männlichkeit oder Radioaktivität.

Jorge González, wie er leibt und lebt, hier bei einem Auftritt in der ZAG-Arena Hannover letzte Woche
Jorge González, wie er leibt und lebt, hier bei einem Auftritt in der ZAG-Arena Hannover letzte WocheUlrich Stamm/imago

Der kubanischstämmige Jorge González, ein energiegeladener Tänzer, Choreograf, Entertainer und Unternehmer, mischt seit Jahren das deutsche Unterhaltungsfernsehen auf. Bereits 2010 fiel er bei Heidi Klums Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ auf und wurde später als Juror bei „Let’s Dance“ bekannt. Heute fungiert er unter anderem als offizieller Botschafter des Musicals „Kinky Boots“, ein Stück über Lebensfreude, Akzeptanz und Mut. González trug schon als Kind gern High Heels – sie sind für ihn ein Symbol von Freiheit und Selbstvertrauen. In unserem Interview erzählt er vom Weg aus Kuba über ein Studium der Nuklearökologie in der Tschechoslowakei bis nach Deutschland und spricht offen über queeres Leben, den Umgang mit toxischer Männlichkeit und den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck.

Berliner Zeitung

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