Die Krise der Landwirtschaft nimmt dramatische Züge an, das betrifft auch Berlin, denn im Nachbarland Brandenburg verstärkt sich das Hofsterben. Das Statistikamt hat gerade vermeldet, dass bei der Schweinehaltung die Zahl der Tiere um 32 Prozent gesunken ist und die Zahl der Betriebe um 16 Prozent – innerhalb von nur drei Jahren. Ist das ein Ergebnis des veganen Zeitgeistes oder einer verfehlten Politik?
Das soll Henrik Wendorff beantworten, Präsident des Brandenburger Landesbauernverbandes. Er warnt davor, dass die grüne Agrarpolitik Deutschland in der EU immer mehr isoliert und dass Billigweizen aus der Ukraine hiesige Bauern in Existenzängste stürzt. Zudem erklärt er, warum ohne Schweine und Co. kein nachhaltiges Gemüse im großen Stil für die Großstadt angebaut werden kann.

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