Stromausfall in Berlin

„Das sind Staatsfeinde“: Warum es so schwer ist, die Vulkangruppen zu erwischen

Die Bundesanwaltschaft ermittelt zum Terroranschlag auf Berlins Stromversorgung. Doch sie tappt weiter im Dunkeln.

Ein Mann geht nach dem Stromausfall mit seinem Fahrrad durch den Bahnhof Wannsee.
Ein Mann geht nach dem Stromausfall mit seinem Fahrrad durch den Bahnhof Wannsee.dpa

Sie sind einfach nicht zu fassen. Seit 2011 gab es mindestens 18 Anschläge auf die Berliner Infrastruktur, zu denen sich die linksextremistischen Vulkangruppen bekannten. Bis heute wurde kein Verdächtiger ermittelt. Die Zahlen zu den Anschlägen nannte Berlins Innenstaatssekretär Christian Hochgrebe (SPD) am Montag im Verfassungsschutzausschuss, der sich mit dem jüngsten Anschlag auf die Berliner Stromversorgung befasste.

Die Vulkangruppen bekannten sich auch zu der Tat am 3. Januar, die im Berliner Südwesten einen fünftägigen Stromausfall zur Folge hatte. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen eines Terroranschlags. Eine heiße Spur haben die Fahnder offenbar nicht.

Berliner Zeitung

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