Interview

„Das ist doch alles irre“:  Tram-Aktivistin rechnet mit der Verkehrspolitik in Berlin ab

Die Tram ist beliebt, doch neue Strecken entstehen  kaum. Ideologie verhindert konkrete Verbesserungen, klagt Sybille Uken vom Bündnis Pro Straßenbahn.

Andrang an der Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof Turmstraße: Auf der jüngsten Neubaustrecke, der Verlängerung der M10 nach Moabit, sind mehr Fahrgäste unterwegs als erwartet.
Andrang an der Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof Turmstraße: Auf der jüngsten Neubaustrecke, der Verlängerung der M10 nach Moabit, sind mehr Fahrgäste unterwegs als erwartet.Peter Neumann/Berliner Zeitung

Straßenbahnen sind barrierefrei, klimafreundlich und bei Fahrgästen beliebt, sagt das Bündnis Pro Straßenbahn. „Genau das, was Berlin braucht.“ Doch obwohl die Fahrgastzahl steigt, geht der Ausbau des Streckennetzes kaum voran. Senatorin Ute Bonde (CDU) hat sogar Projekte gestrichen. Zeit für ein Gespräch mit Sybille Uken. Sie ist Koordinatorin des Bündnisses, das jetzt zehn Jahre Bestehen feiert.

Berliner Zeitung

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