Stadtbild

Zwischen Currywurst und Chaos: Der Blick einer Dresdnerin auf Berlin

Extremsport, Wohnungssuche, Dönerkult und Baustellenwahnsinn: Ein humorvoller Vergleich von Berlin, der Stadt der Ampelmännchen, mit Dresden, dem Heimathafen der Elbraddampfer.

Mit einer Weltzeituhr kann Dresden nicht aufwarten. Mit einem Fernsehturm hingegen schon. Und der steht deutlich idyllischer als in Berlin.
Mit einer Weltzeituhr kann Dresden nicht aufwarten. Mit einem Fernsehturm hingegen schon. Und der steht deutlich idyllischer als in Berlin.Scherf/imago

In Dresden sind Mülleimer einfach nur Mülleimer, in Berlin hingegen haben sie orange Warnwesten an und sprechen mit dir. ,,Danke für die Blumen“, „Bitte füttern“, „Ich bin Reiner“ oder „Spiel mir das Lied vom Kot“. Als gebürtige Dresdnerin mit viel Familie in Berlin bin ich öfter in der Hauptstadt. Und jedes Mal wieder fallen mir die vielen kleinen großen Unterschiede zwischen den beiden Städten auf.

Für Touristen wie mich hat die Stadt an der Spree ein einzigartiges Flair. Berlin wirkt im Vergleich zu Dresden wie eine andere Welt: Beinahe die ganze Stadt ist übersät mit Graffiti – farbenfroh, chaotisch, aggressiv. Selbst vor ihren Zügen machen die Berliner Sprayer nicht halt.

Berliner Zeitung

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