Manchmal sind die Folgen der Tat leicht zu erkennen. Griffspuren an den Oberarmen einer Frau zum Beispiel, Hämatome im Gesicht, eine geschwollene Lippe. Manchmal werden die Folgen häuslicher Gewalt nicht sofort sichtbar. Werden Saskia Etzold und ihre Kollegen an der Charité dennoch irgendwann fündig, dokumentieren sie Beweise, die helfen zu rekonstruieren, was geschah, und im besten Fall den Täter zu überführen. Die Rechtsmedizinerin leitet an dem Berliner Universitätsklinikum die Gewaltschutzambulanz mit ihren acht Ärzten und insgesamt zwölf Mitarbeitern. Es ist die einzige Einrichtung ihrer Art in der Hauptstadt.

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