Abgeordnetenhaus

Berlins neuer Digitalchef: AfD-Abgeordneter wirft Hundt „irritierendes Auftreten“ vor

Matthias Hundt soll Berlins Verwaltung digitalisieren. Doch ehemalige Geschäftspartner äußern Zweifel an seiner Arbeitsweise. Jetzt gibt es auch Kritik aus der Berliner Landespolitik.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (r.) überreicht dem neuen Staatssekretär für Digitalisierung und Chief Digital Officer, Matthias Hundt, seine Ernennungsurkunde.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (r.) überreicht dem neuen Staatssekretär für Digitalisierung und Chief Digital Officer, Matthias Hundt, seine Ernennungsurkunde.dpa-Bildfunk

Er ist gerade erst eine Woche im Amt – und schon sorgt der neue Chief Digital Officer (CDO) des Landes Berlin, Matthias Hundt, für Kritik. Besonders deutlich äußert sich jetzt der AfD-Innenpolitiker Marc Vallendar gegenüber der Berliner Zeitung. Anlass war am Montag eine Anhörung im Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz zur geplanten Novelle des Berliner Datenschutzgesetzes, die politisch ohnehin schon als brisant gilt. Der Senat plant unter anderem, die Videoüberwachung kritischer Infrastruktur auszuweiten und das Informationsfreiheitsgesetz erheblich einzuschränken.

Berliner Zeitung

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