Warum konnten die Stromterroristen mit ihrem Anschlag auf einen einzigen Netzpunkt in Berlin so einen großen Schaden anrichten? Mit Brandsätzen an einer Kabelbrücke, die über den Teltowkanal zum Gaskraftwerk Steglitz führt, zerstörten sie am Morgen des 3. Januar zwei Hochspannungs- und vier Mittelspannungskabel. 45.000 Haushalte, Tausende Gewerbebetriebe, etliche Pflegeeinrichtungen und Schulen saßen plötzlich im Dunkeln – und das zum größten Teil fünf Tage lang.
Die Frage nach der hohen Wirksamkeit des Anschlags versuchte Erik Landeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH, am Montag zu beantworten. „Die Stromnetze waren in der Vergangenheit nicht auf derartige Anschläge ausgelegt“, sagte er im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Im Wesentlichen hatten es die Netzbetreiber mit technischen Störungen zu tun.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
