Kolumne

Warum sind wir Großstädter eigentlich immer alle so in Eile?

Hektik und Stress sind das Lebenselixier von Städten wie Berlin. Eigentlich hat unser Kolumnist dieser Unsitte abgeschworen, doch das klappt nicht immer. Leider.

Berlin ist definitiv keine Stadt der Ruhe, der Entschleunigung und des Jetzt-mal-schön-Langsams.
Berlin ist definitiv keine Stadt der Ruhe, der Entschleunigung und des Jetzt-mal-schön-Langsams.Gdefilip/imago

Eile ist wirklich eine Pest – immer diese Hektik, immer dieser Stress. Leider ist das nun mal das Lebenselixier von Großstädten wie Berlin, die doch dem Klischee nach fast nie schlafen. Obwohl: In Lankwitz oder Französisch Buchholz ist abends manchmal weniger los als in Templin.

Morgens aber ist Berlin immer hektisch. Alle sind in Eile, alle wollen die Tram schaffen oder die S-Bahn. Sie rennen die Treppen zur U-Bahn hinunter oder an der Haltestelle dem Bus hinterher, obwohl sie doch wissen, dass der nie ein zweites Mal anhält. An Kreuzungen bilden sich nicht nur lange Autoschlangen, sondern auch lange Schlangen von Fahrrädern, die manchmal fast so lang sind, dass es nicht alle bei Grün über die Kreuzung schaffen.

Berliner Zeitung

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