Blackout in Berlin

Nach dem Stromausfall fühlen sich viele von der Politik im Stich gelassen: „Ohne die Helfer hätten wir nicht überlebt“

Während der Stromausfall-Katastrophe retteten Hunderte Einsatzkräfte und Ehrenamtliche das Leben Tausender Menschen. Zum Glück!

Eine Zehlendorferin und ihr Sohn erhalten Unterstützung von Ehrenamtlichen. Seit dem Anschlag auf die Stromversorgung des Berliner Südwesten haben Tausende Helfer Bedürftige versorgt.
Eine Zehlendorferin und ihr Sohn erhalten Unterstützung von Ehrenamtlichen. Seit dem Anschlag auf die Stromversorgung des Berliner Südwesten haben Tausende Helfer Bedürftige versorgt.Hans Scherhaufer

Mehr als vier Tage lang lag der Bezirk Steglitz-Zehlendorf im Dunkeln, mussten Tausende Menschen bei Minusgraden in ihren Häusern und Wohnungen ausharren. Während in Lichterfelde bereits nach drei Tagen wieder der Strom floss, blieb der Großteil der Haushalte im Südwesten Berlins viele Tage und Nächte ohne Strom und ohne Heizung – in manchen Fällen sogar ohne fließend Wasser, weil die Leitungen gefroren oder wegen der Kälte geplatzt waren. Insgesamt waren mehr als 45.000 Menschen sowie rund 2200 Gewerbebetriebe von dem großflächigen Stromausfall betroffen.

Berliner Zeitung

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