In Zeiten allgemeiner Wohnungsnot gilt Modulbau als eines der großen Zauberworte der Berliner Baubranche – ja, als ein regelrechtes Zukunftsversprechen. Die Idee: Segmente, teilweise ganze Gebäude, werden in der Fabrik vorgefertigt, mit großen Mobilkränen zur Baustelle transportiert und dort Stück für Stück zusammengesetzt. So soll schneller, effizienter und offenbar auch günstiger gebaut werden.
„Moment mal“, denkt da der reflektierte Leser, „das kenne ich doch“ – und erinnert sich unwillkürlich an die lange verspotteten in Serie gebauten Wohnmaschinen der 1970er-Jahre aus Ost und West. Genau so soll nun wieder gebaut werden. Aber ist das wirklich die Rettung in der Not? Ist die Rechnung wirklich so einfach – oder ist der Modulbau nichts weiter als ein Plattenbau 2.0?

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