Innenausschuss

Beim Stromausfall waren Polizei und Feuerwehr mit tausend Beamten im Einsatz – und das Bezirksamt mit 24

Der Anschlag auf Berlins Stromnetz legte massive Defizite im Katastrophenschutz offen: Bezirke lehnten Hilfe ab, der Senat geriet in die Kritik – nun beginnt die Aufarbeitung.

Soldaten der Bundeswehr geben nach dem tagelangen großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten warme Mahlzeiten am Mexikoplatz aus.
Soldaten der Bundeswehr geben nach dem tagelangen großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten warme Mahlzeiten am Mexikoplatz aus.Syen Kaeuler/dpa

Der Anschlag auf die Berliner Stromversorgung zeigte, dass die Bezirke nur unzureichend auf einen großen Stromausfall vorbereitet sind. So lehnte das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf Hilfe von Polizei und Feuerwehr ab. Deren Beamte hatten angeboten, den bezirklichen Krisenstab bei der Bewältigung der Lage vor Ort zu unterstützen. Doch der Stab war am ersten Tag der Ansicht, die Entscheidungen allein treffen zu können. Stattdessen kritisierte Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg (Grüne) im Fernsehen, dass der Senat den Bezirk lange alleingelassen habe.

Berliner Zeitung

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