Antisemitismus

BDS-Gegner setzen sich an der Hertie School durch: „Ein seltener Erfolg“

Die Studierenden der Berliner Hochschule haben sich gegen ihre eigenen Vertreter aufgelehnt. Und gezeigt, wie der Kampf gegen Antisemitismus an Unis funktionieren könnte.

Die Studenten der Hertie School haben ihre Vertreter abgewählt.
Die Studenten der Hertie School haben ihre Vertreter abgewählt.Hertie School/dpa

Ein Zeichen der Hoffnung, nein, so weit wolle er nicht gehen, sagt Ron Dekel. Der 23-Jährige steht der Jüdischen Studierendenunion Deutschland vor. Was an der Hertie School in Berlin passiert sei, sei aber ein Zeichen dafür, dass es kleine Erfolge geben könne im Kampf gegen den Antisemitismus, der seit zweieinhalb Jahren an den Unis grassiere. „Die Unileitungen tun zu wenig. Wenn diejenigen, die über den Unileitungen stehen, sich klar positionieren, kann das eine Wirkung haben.“

Berliner Zeitung

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