„Wir müssen bauen, bauen, bauen“, sagte Kanzler Merz (CDU) bei seinem Amtsantritt und versprach, er werde Tempo machen beim Wohnungsbau. Seitdem ist fast ein Jahr vergangen – doch die Bauwirtschaft verharrt weiter im Krisenmodus.
Zwar verzeichnen einzelne Regionen ein verhaltenes Wachstum, aber im Durchschnitt stagniert die Bautätigkeit auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Ähnlich ist die Lage in Berlin: Vor allem der Wohnungsbau will nicht in Schwung kommen – dabei fehlen in der Hauptstadt schätzungsweise mehr als 150.000 bezahlbare Wohnungen.
Die Lage ist inzwischen so prekär, dass Branchenvertreter befürchten, die Bautätigkeit im Segment Wohnungsbau könnte bald vollständig zum Erliegen kommen und die Mieten auf Quadratmeterpreise jenseits der 40-Euro-Marke klettern. Für die Hauptstadt wäre das wirtschaftlich wie gesellschaftlich ein Supergau.

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