Es war einmal … das Blumencafé. Wer schon länger im Prenzlauer Berg lebt, wird sich gewiss daran erinnern. Ein kleines Paradies an der Schönhauser Allee, ein Dschungel voller Blumen und Kletterpflanzen bis unter die Decke, in dem zwei Aras umherflogen und laut krächzend die Besucher begrüßten. Im Grün verteilt originelle Antiquitäten, Kommoden und Vitrinen, abgeliebte Sessel und weiche Samtsofas vor Holztischchen, an denen man frühstücken oder köstliche Kuchen genießen konnte. Rund 18 Jahre lang gab es diese Institution, die in jedem Reiseführer stand. Vor knapp drei Jahren war Schluss: Erst eine Räumungsklage des Vermieters, dann Corona und schließlich der Energiepreisanstieg, das alles überlebte das Blumencafé nicht.

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