Realitätscheck

KI besiegt Mathe-Genies, scheitert aber am simplen Uhrenlesen

Neuer AI Index Report 2026 der Stanford University zeigt: Modelle lösen komplexeste Probleme, patzen aber im Alltag. Gleichzeitig explodiert der Energiehunger der Rechenzentren.

Ein vierbeiniger Roboterhund aus Metall hebt ein Bein, während ein rotes Kuscheltier auf seinem Rücken sitzt. Im Verborgenen lösen Algorithmen komplexe Mathematikaufgaben auf Weltklasseniveau – doch der Einsatz modernster Maschinen wirkt in der physischen Welt oft noch unfreiwillig komisch.
Ein vierbeiniger Roboterhund aus Metall hebt ein Bein, während ein rotes Kuscheltier auf seinem Rücken sitzt. Im Verborgenen lösen Algorithmen komplexe Mathematikaufgaben auf Weltklasseniveau – doch der Einsatz modernster Maschinen wirkt in der physischen Welt oft noch unfreiwillig komisch.LIQUANYONG/imago

Der AI Index Report 2026 der Stanford University zeichnet das Bild einer Technologie, die sich schneller entwickelt als die Gesellschaft, die sie nutzt. Im vergangenen Jahr hat die Künstliche Intelligenz nicht nur rasante Fortschritte gemacht, sondern auch erstaunliche Schwächen offenbart. Die vermeintlich allwissenden Maschinen stoßen in unserer physischen Welt an verblüffende Grenzen, während sie gleichzeitig ganze Branchen umkrempeln.

Berliner Zeitung

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