Dieser Film eröffnet rein akustisch. Ein Interview mit Adolf Hitler belegt, dass er normal reden konnte und nicht immerzu schrie wie auf dem Rednerpodium. Im Vorspann erklärt Autor und Regisseur Joachim Lang, dass sein Film „Führer und Verführer“ das Bild der Hitler-Inszenierung „durchbrechen“ wolle: „Nur wenn wir die größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte aus der Nähe betrachten, können wir ihnen die Maske vom Gesicht reißen, die Mechanismen der Demagogie durchschaubar machen und auch die Hetzer der Gegenwart entwaffnen.“