Romane auf der Bühne

Zu grau und zu bunt: Zeitromane von Erpenbeck und Poladjan im DT und im Gorki-Theater

Alexander Eisenach inszeniert Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ im Deutschen Theater und Nurkan Erpulat Katerina Poladjans „Zukunftsmusik“ im Gorki

„Heimsuchung“ nach dem Roman von Jenny Erpenbeck. Szene mit Julischka Eichel, Anja Schneider und Felix Goeser (v.l.)
„Heimsuchung“ nach dem Roman von Jenny Erpenbeck. Szene mit Julischka Eichel, Anja Schneider und Felix Goeser (v.l.)Eike Walkenhorst

Und wie verhält es sich nun mit der geschichtlichen Zeit? Zappelt und verdreht sie sich, wie sie will, auch wenn wir glauben, sie fest im Griff zu haben? So wie es der NS-Architekt und Wendehals in Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ entgeistert erfährt, als er sechs Jahre nach Kriegsende plötzlich doch noch auffliegt und überstürzt die DDR und sein hübsches Haus am märkischen Seeufer verlassen muss.

Berliner Zeitung

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