Berliner Kulturpolitik

Martin Wuttke: Teuer war die Diätenerhöhung der Abgeordneten, die den Kulturetat kürzen

Der Volksbühnen-Schauspieler Martin Wuttke über Brecht und Pollesch und die Schändung ihres Erbes durch die Berliner Kulturpolitik.

Der Schauspieler Martin Wuttke in der Volksbühne
Der Schauspieler Martin Wuttke in der VolksbühneIna Schoenenburg/Ostkreuz

Im Februar ist der Volksbühnenintendant René Pollesch gestorben, seine Arbeiten aber leben und bilden noch immer die wichtigste Säule im Spielplan des Hauses. Sie sind wohl auch deshalb so gut besucht, weil an ihnen die Unwiderruflichkeit des Vergänglichen erlebbar wird. Polleschs Stücke entstehen für die konkrete Inszenierung und werden mit ihr abgesetzt. Nun kommt aber mit „Der Schnittchenkauf“ doch ein weiterer Pollesch-Text in neuer Inszenierung ins Volksbühnenprogramm, wobei die Regieposition nicht besetzt ist. Mit Kathrin Angerer, Franz Beil, Rosa Lembeck, Milan Peschel und Martin Wuttke sind Schauspieler besetzt, die mit der Arbeitsweise von René Pollesch vertraut sind und sie, wie auch seine langjährige Dramaturgin Anna Heesen, getragen haben.

Wie geht das? Was lässt sich retten? Was ist verloren? Ein melancholisches Interview mit dem amtierenden Gravitationszentrum im Volksbühnenensemble, Martin Wuttke.

Berliner Zeitung

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