Komische Oper

Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“

Kann heute noch provozieren, womit Schostakowitsch Stalin verärgerte? Barrie Kosky inszeniert „Lady Macbeth von Mzensk“ in der Komischen Oper. Die Kritik.

Sean Panikkar als Sergej und Susan Zarrabi als Sonjetka in „Lady Macbeth von Mzensk“ in der Komischen Oper im Schillertheater
Sean Panikkar als Sergej und Susan Zarrabi als Sonjetka in „Lady Macbeth von Mzensk“ in der Komischen Oper im SchillertheaterImago

Die neue „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Komischen Oper, vorgestellt am Sonnabend im Schillertheater, ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt zunächst vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann. Die von Rufus Didwiszus gefertigte helle Betonwand schließt den Raum nach hinten ab, aus dem Boden wachsen zwei graue Grasnarben.

Berliner Zeitung

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