„Alle Toten fliegen hoch“

Joachim Meyerhoff steigt in den dunkelsten Keller seiner Erinnerung

Der Schauspieler und Schriftsteller lädt zu sechs Erzähl- und Leseabenden in die Villa Elisabeth ein. Das Publikum wird zum Co-Autor und geht mit einem Grinsen nach Hause.

Joachim Meyerhoff lebt, spielt und schreibt gleichzeitig.
Joachim Meyerhoff lebt, spielt und schreibt gleichzeitig.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Gute Nachrichten für die Freunde von Joachim Meyerhoff, also für seine Leser und sein Publikum. Sein biografisches Projekt geht weiter. Der 58-jährige Schauspieler hat spätestens vor 20 Jahren am Gorki-Theater damit begonnen, sein Leben als Quelle für seine Kunst anzuzapfen, da war er noch keine 40 Jahre alt. Seitdem lebt, spielt und schreibt er gleichzeitig, und man käme in Schwierigkeiten, wenn man die Daseinsformen auseinanderklamüsern müsste.

Er inszenierte seine Lebensgeschichte erst als Ensemblestück, dann am Burgtheater in Form eines mehrteiligen Soloprojektes, das zum Theatertreffen eingeladen wurde. Irgendwann traute er sich doch, die Texte als fertig anzusehen, loszulassen und einem Verlag zu geben, das war 2011 – seither ist er Bestsellerautor. Sein autobiografischer Zyklus „Alle Toten fliegen hoch“ umfasst inzwischen sechs Bände und sein ganzes Leben.

Berliner Zeitung

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