Normalerweise vollziehen sich kulturpolitische Personalentscheidungen im Schutz der Diskretion. Wer in einem Bewerbungsverfahren um einen Intendantenposten unterliegt, soll wenigstens keinen Rufschaden davontragen.
Im Fall von Anna Loos lief das anders. Sie brachte sich mitsamt ihrer Prominenz ins Gespräch für die Theaterleitung ihrer Heimatstadt Brandenburg, nachdem der frühere Intendant Alexander Busche das Haus im Sommer 2025 verlassen hatte. Sie hat sogar in der letzten Woche noch einmal nachgelegt und ihre offizielle Bewerbung von Ende des letzten Jahres bestätigt, weil sie wusste, dass der Aufsichtsrat vor einer Entscheidung steht.

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