An einem frostigen Berliner Wintervormittag treffen wir Hania Rani in der Neuen Nationalgalerie, unweit vom Potsdamer Platz. Neoklassik-Stars wie ihr eilt oft der Ruf voraus, gemütliche Musik zum Chillen zu kreieren. Doch Hania Ranis Werk, auch ihr neues, vom Krieg inspiriertes Klavierkonzert „Non Fiction“, hat es in sich. Was macht diese Frau so besonders?
Hania Rani, Sie haben sich die Neue Nationalgalerie als Treffpunkt für unser Interview ausgesucht. Abgesehen davon, dass Sie hier bereits ein Konzert gegeben haben – was gefällt Ihnen an diesem Ort?
Ich finde, die Neue Nationalgalerie ist ein ikonisches Gebäude in Berlin – ein Symbol für Modernität und zeitgenössisches Denken. Man könnte fast meinen, dass es erst vor ein paar Jahren gebaut wurde. Obwohl es natürlich schon mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist. Ich versuche oft hierherzukommen, auch wegen der Ausstellungen und Veranstaltungen.

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