Als wir Joe Jackson am frühen Abend im prächtigen Büro seiner Plattenfirma Edel unweit von Alexanderplatz und Volksbühne treffen, nimmt er lässig auf einer Couch Platz. Ist das Mineralwasser in seinem Whiskeyglas? Seine neue starke Platte „Hope and Fury“ ist jedenfalls teils wieder in Kreuzberg entstanden, wo Jackson vor 20 Jahren dicht an den Landwehrkanal zog. Nicht nur wegen des damals neuen Rauchverbots in New York, wie er uns noch sagen wird.
Herr Jackson, Sie kamen ursprünglich nicht gerade aus reichem Elternhaus. Wie haben Sie es damals geschafft, Ihre Eltern davon zu überzeugen, dass Sie Geige und dann Klavier lernen durften?
Ich glaube nicht, dass sie überzeugt waren. Ich denke, ich war einfach ziemlich entschlossen und stur. Mehr weiß ich darüber nicht mehr, es ist schon lange her.

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