Punk

„Jenseits der Brandmauer“: Monchi von Feine Sahne Fischfilet erzählt sein Leben in der ostdeutschen Provinz

Jan Gorkow alias Monchi, Frontmann der Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern, kündigt sein zweites Buch an. Worum wird es gehen?

Monchi von der Band Feine Sahne Fischfilet auf der Lit.Cologne 2026
Monchi von der Band Feine Sahne Fischfilet auf der Lit.Cologne 2026Christoph Hardt/imago

In Mecklenburg-Vorpommern stehen im September Landtagswahlen an. „Und egal, wie sie ausgehen werden, eins ist klar“, so verkündet Jan Gorkow alias Monchi von Feine Sahne Fischfilet. „Hier findet gerade ein Umbruch statt.“ Die Frage sei nur, wie groß er werde und was er insgesamt zu bedeuten habe.

Monchi selbst indessen präsentiert sich loyal mit Mecklenburg-Vorpommern: Er werde auch nach der Wahl noch hier sein. „Ich bin kein Politiker, der nach dem Wahlkampfstand wieder wegfährt. Ich bin kein Journalist, der zwei Tage nach MV kommt, um seine Reportage zu schreiben. Kein Aktivist, der sich nach der Wahl eine neue Kampagne sucht.“

Monchis Buch: „Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken“

Die Sätze kommen nicht von ungefähr: Monchi, geboren und wohnhaft in Mecklenburg-Vorpommern, kündigt sein zweites Buch an: „Jenseits der Brandmauer – über mein Leben in der ostdeutschen Provinz“ des Feine-Sahne-Fischfilet-Frontmanns soll am 13. August bei Kiepenheuer & Witsch erscheinen.

Von Verlagsseite ist die Rede von einem „Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken und für den Versuch eines Miteinanders, wenn die Gegensätze unüberwindbar scheinen“. Monchi wolle am Ort etwas bewegen. „Um hoffentlich dort alt werden zu können, wo er es so sehr liebt wie nirgends sonst.“