Pop

Harry Styles küsst Berlin-Oberschöneweide: Heimliche Session im DDR-Funkhaus

Der britische Glam-Popstar Harry Styles hat sein jüngstes Studioalbum halb in den Berliner Hansa-Studios aufgenommen. Jetzt zeigt sich: Er war auch im Osten.

Der britische Sänger Harry Styles, hier bei einer Premiere in Toronto
Der britische Sänger Harry Styles, hier bei einer Premiere in TorontoEvan Agostini/dpa

Man beachte allein schon diesen gelben Pullover! Vorne steht „Kuss“, hinten steht „Disko“, beides wohlgemerkt in deutscher Schreibweise mit K. Welche zwei Wörtchen sollten besser taugen, um die Stimmung auf dem jüngsten Harry-Styles-Album zu beschreiben? Denn wie zum Knutschen und zum Schwofen (und zum heimlich ins Kissen weinen) ist eben jene Pop-Platte „Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“ nun mal gemacht.

Dass Styles dafür auch viel in Berlin war, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nicht nur Halbmarathon rannte er hier, nein, er absolvierte obendrein einen Studio-Marathon: Gut die Hälfte von „Kiss All The Time“ ist in den Berliner Hansa-Studios unweit vom Potsdamer Platz in Kreuzberg entstanden.

Hier hat sich ja bekanntlich einst schon Styles’ Landsmann (und geistiger Glampop-Vorfahre) David Bowie nicht bloß zu seinem Mauerliebesliedchen „Heroes“ inspirieren lassen – das jüngst in der Mystery-Serie „Stranger Things“ wieder prominent zum Einsatz kam.

Berliner Zeitung

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