Nationaltheater

„Es ist ein Irrtum, dass die Toten tot sind“: Opern-Premiere in Weimar

Das Werk von Erich Wolfgang Korngold, der 1936 und 1938 auch den Oscar gewann, heißt „Die tote Stadt“ und befasst sich mit der Trauer eines Mannes um die Frauen in seinem Leben.

Szenenbild „Die tote Stadt“
Szenenbild „Die tote Stadt“Candy Welz

Weimar ist so ein Ort, nicht tot und doch voller Gespenster. Goethe und Schiller erinnern überall daran, und natürlich auch Buchenwald, die Gedenkstätte. Eindrucksvoll säumen Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers schon den Weg vom Bahnhof ins Zentrum der Stadt. Viele von ihnen sind inzwischen gestorben, wenige leben noch. Aber die da sind, sehen einen an, erinnern an sich.

Berliner Zeitung

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