Pop

Die Berghain-inspirierte Platte „HÆIN“ von Melvin Hein: Lustvolle Liebeserklärung ans Berliner Nachtleben

Noch zählt Melvin Hein zu den Musik-Geheimtipps von Berlin. Das dürfte sich ändern. „HÆIN“ klingt so, als würde Kylie Minogue mit Charli xcx und Troye Sivan in der Panorama Bar abhotten.

Melvin Hein 

beim Fotoshooting für sein Debüt-Album „HÆIN“
Melvin Hein beim Fotoshooting für sein Debüt-Album „HÆIN“Lisa Wild

Als Ort für Melvin Heins Record-Release-Konzert kam freilich nur ein Ort in Friedrichshain infrage: die Kantine am Berghain. „So klischeehaft es klingt“, sagt Melvin Hein, „das Berghain war für meine Entwicklung in den letzten zwei Jahren ziemlich prägend.“ Auch sein neuer Dance-Pop-Song „Funktion-One“ (benannt nach dem legendären Soundsystem im Berghain) fasst dieses Verhältnis auf eine recht ironische, aber authentische Art zusammen: „I’m feeling feral tonight / Like my eardrums are not the only thing getting fucked.“ Zu Deutsch, verkürzt: Nicht nur das Trommelfell wird heute Nacht gefickt. Oha!

Berliner Zeitung

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