Mauer-Reste

Mauerarchäologe: „Findet man Patronenhülsen im Todesstreifen – das erzeugt Schauder“

Torsten Dressler erforscht die Überreste der DDR-Sperranlagen. Er grub Fluchttunnel aus und fand Beweise für den Hauptzweck der Mauer: Flucht verhindern.

Der Archäologe Torsten Dressler am Ort seiner ersten Mauerausgrabungen in der Gedenkstätte. Im sogenannten Grenzhaus, wo auch zugemauerte Kellerfenster freigelegt wurden.
Der Archäologe Torsten Dressler am Ort seiner ersten Mauerausgrabungen in der Gedenkstätte. Im sogenannten Grenzhaus, wo auch zugemauerte Kellerfenster freigelegt wurden.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Die Mauer, die Berlin von 1961 bis 1989 trennte, war knapp 160 Kilometer lang. Nach der Wende verschwanden die verhassten Bauwerke schnell; 90 Prozent sind verschwunden. Doch es gibt unterirdische Anlagen, die durch archäologische Grabungen wiederentdeckt wurden. Sie zeugen dauerhaft von der Existenz des komplexen Sperrsystems.

Berliner Zeitung

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