Kulturpolitik

Die Literaturhaus-Chefin sagt: „Danke, Baustelle!“ Das meint sie nur halb ernst

Es dauert noch bis Sommer, bis das Li-Be wieder in die Villa in Charlottenburg ziehen kann. Für eine Ausstellung werden Zeitzeugen gesucht.

Hier dürfen im Moment nur Bauarbeiter rein: das Literaturhaus Berlin vor der Sanierung
Hier dürfen im Moment nur Bauarbeiter rein: das Literaturhaus Berlin vor der SanierungSabine Gudath

Am ehemaligen Flughafen Tempelhof hat die Reise „Li-Be für die Stadt“ begonnen, und auf dem Tempelhofer Feld soll sie im Frühjahr auch enden. Im Sommer – und nicht wie ursprünglich geplant schon zu Jahresbeginn – wollen Janika Gelinek, Sonja Longolius und ihr Team wieder ins Literaturhaus an der Fasanenstraße ziehen, das dann komplett saniert und mit einem Fahrstuhl ausgestattet sein soll.

Bei einem Pressegespräch im Moabiter Ausweichquartier zogen die beiden Chefinnen Bilanz: Seit Herbst 2024 hatten sie 95 Veranstaltungen an 54 verschiedenen Orten. Für die Touren mit der Ausrüstung wie Plakaten und Picknickkorb, Kameras und Mikrofonen (jede Veranstaltung wurde auch aufgezeichnet und ist auf Literaturkanal.tv zu sehen) wurden beim Autovermieter 1800 Kilometer abgerechnet.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar