In den Verlagsvorschauen steht manchmal der Hinweis „Für Leser von ...“. Das soll dem Buchhandel bei der Einordnung helfen. Bei Kristof Magnussons neuem Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ gestaltet sich dieses Schubladen- oder Regal-Denken sehr schwierig. Dem Personal nach ließe sich das Buch als Spionagethriller bezeichnen. Doch die Leser von Tom Clancy oder Tess Gerritsen sind womöglich verstört, weil der Roman auch sehr komisch ist. Wenn man ihn nun aber bei den lustigen Büchern einsortieren wollte, steht dem vielleicht ein Zuviel an Zeitgeschichte im Wege. Doch ein historischer Roman ist er auch nur bedingt.

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