Familiengeschichte

Judith Hermann erzählt vom Erinnern und zeigt ihre Verletzlichkeit

„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ beginnt mit dem Nazi-Großvater der Autorin. Judith Hermann macht ihn aber nicht zur Figur: Eine gute Entscheidung. Die Buchkritik.

Judith Hermann, im September 2025 in Schweden fotografiert.
Judith Hermann, im September 2025 in Schweden fotografiert.Olga Demiankova/Imago

Der Großvater von Judith Hermann, 1904 in Berlin geboren und 1964, also sechs Jahre vor Geburt der Autorin, gestorben, war ein überzeugter Nationalsozialist und Mitglied der Waffen-SS. Ihr neues Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ hat den Umgang ihrer Generation mit den Taten der Vorfahren als Auslöser.

Berliner Zeitung

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