Die Nazis sind an der Macht in Deutschland, Frankreich haben sie noch nicht besetzt. In einem Lokal in Paris treffen sich deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler, die Schriftsteller Carl Zuckmayer und Walter Mehring kommen hinzu. Man redet über die Möglichkeiten, in die Schweiz zu entkommen, wie Thomas Mann es geschafft hat, über die Tücken, ein Visum für die USA zu erhalten, und über Kollegen: Tucholsky habe in Schweden Gift getrunken, Carl von Ossietzky und Erich Mühsam seien nach Folter im Lager in Deutschland gestorben, nur Erich Kästner sei „aus irgendeinem Grund“ in Berlin geblieben. Im Roman „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann bedeutet dieses Treffen die Vorbereitung auf einen Wendepunkt.

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