Heute wird vermehrt gefordert, die DDR nicht nur von ihrem Ende her zu betrachten. Christoph Links, der dreißig Jahre unabhängiger Verleger war, hat mit seinem Buch „Chronik der Wende“ einen Langzeit-Bestseller verfasst und für Aufregung gesorgt mit seinem Buch über „Das Schicksal der DDR-Verlage“. Mit seinem neuesten Werk schaut er nicht vom Ende her, sondern auf die ganzen 40 Jahre Leseland. Es heißt „Verschwundene Verlage: Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte“. Das regt zu Fragen an. Wir trafen uns im neuen alten Pressecafé am Alexanderplatz.