Roman „Das Ende vom Lied“

Autor Michael Wildenhain: West-Berlin war eine verwirklichte sozialistische Utopie

Mit drei Kreuzberg-Romanen fing sein Schriftsteller-Leben an. Nun bringt Michael Wildenhain den ersten Roman einer neuen Berlin-Trilogie heraus. Eine Begegnung in Schöneberg.

Der Autor Michael Wildenhain in Berlin-Schöneberg am 6. Februar 2026.
Der Autor Michael Wildenhain in Berlin-Schöneberg am 6. Februar 2026.Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Michael Wildenhain kommt mit dem Rad durch den Schneematsch gespritzt. Er stellt es ab und leitet uns auf den Spuren der Figuren seines Buchs durch den Kiez südlich der Grunewaldstraße. Wir umrunden das frühere Straßenbahndepot zwischen Gothaer und Eisenacher Straße, kommen an seiner einstigen Schule vorbei. Er zeigt einmal hier und einmal dort zu den Fenstern von Wohnungen. Dort hat er als Kind gewohnt, hier war die erste eigene Wohnung. Und da ist das gedachte Zuhause seiner Romanheldin Alina. Dann geht es weiter die Belziger runter bis zum Goldenen Hirschen im Rudolf-Wilde-Park.

Berliner Zeitung

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