Bildhauerei

Vom Tellerwäscher zum Avantgardisten: Constantin Brancusi in der Neuen Nationalgalerie

Seit einem halben Jahrhundert war Brancusis Werk nicht mehr in Deutschland zu sehen. Jetzt holt die Neue Nationalgalerie es nach Berlin – eine Kooperation mit dem Pariser Centre Pompidou.

Brancusis Skulpturen auf extravaganten Sockeln aus Eichenholz: Blick in die Oberhalle der Neuen Nationalgalerie
Brancusis Skulpturen auf extravaganten Sockeln aus Eichenholz: Blick in die Oberhalle der Neuen NationalgalerieHans Scherhaufer

Als der alte Bildhauer Constantin Brancusi Anfang des Jahres 1957 abermals schlimm gestürzt war und das Ende nahte, räumte er noch mit einem Missverständnis auf: „Nur Dummköpfe könnten sagen, meine Werke seien abstrakt. Was sie für abstrakt halten, ist tatsächlich die realistischste Sache, die möglich ist. Denn Realität ist nicht die äußere Form, sondern die Idee, die Essenz der Dinge.“

Berliner Zeitung

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