Ausstellung

Opfer, Facharbeiter, Boss und Mutter: Eine Cottbuser Ausstellung blättert Frauenbilder der DDR auf

Eine Ausstellung im Dieselkraftwerk erlaubt einen Rundgang durch die Lebensrealität von Frauen in der DDR – aber Vorsicht, man stolpert über Klischees.

Blick in die Ausstellung im Dieselkraftwerk Cottbus. Vorn: „Sich waschender Akt“ von Lutz Friedel
Blick in die Ausstellung im Dieselkraftwerk Cottbus. Vorn: „Sich waschender Akt“ von Lutz FriedelBernd Schönberger

Immer wieder kehren die Gedanken zu einem Gemälde von Lutz Friedel zurück: „Sich waschender Akt, 1980“. Der Raum, den der Rahmen lässt, ist viel zu klein. Und viel zu klein ist auch der Zinkbottich, in dem eine dunkelhaarige Frau mit Pagenschnitt sitzt, einen Fuß in die Höhe reckt und sich mit einem Lappen zwischen den Beinen wäscht. Alles ist verkeilt.

Berliner Zeitung

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